Die Erde - Unser Heimatplanet

Die Erde ist der von der Sonne aus betrachtet dritte Planet im Sonnensystem. Ihre mittlere Entfernung von der Sonne beträgt 149,6 Mio. km. Im sonnennächsten Punkt ihrer Bahn, im Perihel (Anfang Januar), ist die Erde 147 Mio. km, im sonnenfernsten Punkt, im Aphel (Anfang Juli), 152 Mio. km von der Sonne entfernt.

Die Erde

Wir auf der Erde bewegen uns ständig mit einer mittleren Geschwindigkeit von 29,8 km/s (über 100.000 km/h) fort. Diese Geschwindigkeit ist in Sonnennähe etwas größer, in Sonnenferne etwas kleiner.

Die Erde ist mit 12.742 Kilometer mittlerem Durchmesser der größte der vier terrestrischen (erdähnlichen) Planeten (Merkur, Venus, Erde, Mars).

Die Oberfläche der Erde ist zu 71 Prozent von Ozeanen bedeckt, die restlichen 29 Prozent ragen als Landmassen unterschiedlich hoch aus den Ozeanen heraus. Die Atmosphäre besteht zum überwiegenden Teil aus Stickstoff (78 Prozent) und Sauerstoff (21 Prozent), den Rest bilden Spurengase. Die mittlere Temperatur an der Oberfläche liegt bei 15 Grad Celsius.

Die Erde dreht sich in 23 Stunden und 56 Minuten einmal um ihre Achse. Diese Zeitspanne wird Sterntag genannt (im Gegensatz zum Sonnentag, der die Drehung um die Sonne berücksichtigt).

Der Mond - Unser Begleiter

Erde und Erdmond (Durchmesser: ca. 3 500 km) sind enge kosmische Partner. Sie bewegen sich seit ihrer Entstehung gemeinsam um die Sonne. Während die Erde der Planet des Lebens ist, herrschen auf dem Mond Bedingungen, unter denen sich nicht einmal primitive Einzeller entwickeln konnten. Der Mond ist der einzige Himmelskörper außerhalb der Erde, den Menschen bisher besuchten.

Der Mond
Copyright: Luc Viatour

Die Einwirkung des Mondes auf die Erde besteht in erster Linie in den Gezeiten; Einflüsse auf das Wetter sind nicht nachweisbar.

Der Mond umläuft die Erde auf einer nahezu kreisförmigen Ellipse in rund 27 Tagen und 8 Stunden. Er dreht sich dabei gleichzeitig einmal um seine eigene Achse. Dies hat eine bemerkenswerte Auswirkung: Von der Erde sieht man immer dieselbe Seite des Mondes.

Da der Mond atmosphärelos ist, heizt sich das Mondgestein im Sonnenlicht bis auf +120 Grad Celsius auf. In der vierzehntägigen Mondnacht sinkt die Bodentemperatur bis zu -130 Grad ab.

Charakteristisch für den Mond sind die Einschlagskrater, die vor etwa 4 Milliarden Jahren entstanden, als ein regelrechter Meteoritenhagel den Mond heimsuchte.


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